Ich habe ein Starter Set gekauft und diverse Sprossen schon ausprobiert. Ich nutze sie um einen Salat aufzupeppen und suche noch nach den Geschmack der mir am besten zusagt. Die Handhabung ist gut beschrieben und bis jetzt schmecken mir alle sehr gut da ich einen Single Haushalt habe ist mir die Menge oft zu viel und versuche nun weniger Sprossen anzuziehen. Ich bin sehr zufrieden.
Bis zu 45 Prozent: Phytat beeinflusst Zink
Keimglas 1700 ml für deine Sprossenroutine
Frische Sprossen in 3 Schritten
Samen einweichen
Gib 2–3 Esslöffel Samen ins Keimglas und fülle es mit Wasser. Lass die Samen 6–12 Stunden einweichen — am besten über Nacht.
Täglich spülen
Giesse das Wasser ab und spüle die Samen morgens und abends kurz durch. Das Keimglas schräg aufstellen, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.
Ernten und geniessen
Nach 2–7 Tagen (je nach Sorte) sind deine Sprossen fertig. Einfach aus dem Glas nehmen und direkt über dein Essen streuen — frischer geht nicht.
Was unsere Kunden sagen
7 bis 16 mg: Der Bedarf ist nicht für alle gleich
4 Lebensmittel Gruppen für mehr Zink Vielfalt
Keimen mit dem 1700-ml-Glas
Vielfalt statt Zink-Superfood
Häufig gestellte Fragen
Passende Produkte aus unserem Sortiment
Zink Lebensmittel: Welche Quellen passen wirklich in deinen Alltag?
Zink Lebensmittel sind kein Nischenthema. Das Spurenelement gehört zu den essenziellen Mikronährstoffen und muss regelmäßig über die Nahrung kommen. Doch die spannendere Frage lautet: Welche Lebensmittel machen im Alltag wirklich Sinn?
Die Antwort ist angenehm bodenständig. Eine vielfältige Auswahl aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen, Milchprodukten, Eiern und je nach Ernährungsweise weiteren tierischen Lebensmitteln kann die Zinkzufuhr unterstützen. Es braucht keinen einzelnen Star auf dem Teller.
Warum Zink regelmäßig auf den Speiseplan gehört
Zink ist Bestandteil zahlreicher Enzyme und Proteine. Es ist an unterschiedlichen Vorgängen im Körper beteiligt, etwa am Zellwachstum, an der Wundheilung und am Immunsystem. [1]
Weil der Körper keine klassischen Zinkspeicher hat, zählt die Regelmäßigkeit. Genau hier sind alltagstaugliche Mahlzeiten wichtiger als ein kurzfristiger Ernährungsplan.
Wenn du deine Ernährung ohnehin abwechslungsreicher gestalten möchtest, können dir ballaststoffreiche Lebensmittel und bewusst geplante Proteinquellen eine gute Orientierung geben. Zink ist dabei ein Baustein unter vielen.
Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Zink?
Die DGE nennt unter anderem Fleisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse als gute Quellen. Zinkreiche Lebensmittel müssen also nicht exotisch sein. [1]
Für eine pflanzliche Küche sind Nüsse, Haferflocken, Linsen, Bohnen und Vollkornprodukte besonders interessant. Wer mehr pflanzliche Auswahl sucht, findet in der Page zu proteinreichen Lebensmitteln weitere alltagstaugliche Ideen.
Tierische Lebensmittel liefern Zink im Schnitt leichter verfügbar. Das bedeutet nicht, dass pflanzliche Quellen wertlos sind. Es bedeutet nur: Zubereitung und Kombination verdienen Aufmerksamkeit.
Phytat: Der kleine Haken bei pflanzlichen Zinkquellen
Zum Gesamtbild gehört auch Phytat. Dieser Stoff kommt vor allem in Vollkorn, Hülsenfrüchten und Samen vor und kann Zink im Magen Darm Trakt binden. [1] [2]
Bei einer Ernährung mit viel nicht gekeimtem Vollkorn und Hülsenfrüchten kann die Zinkaufnahme daher geringer sein. Die DGE berücksichtigt das sogar bei ihren Referenzwerten für Erwachsene.
Aber Vorsicht: Daraus folgt nicht, dass Vollkorn oder Hülsenfrüchte schlecht wären. Sie bringen viele wertvolle Nährstoffe mit. Es geht um die Zubereitung, nicht um Verzicht.
Einweichen, Sauerteig und Keimung: Drei praktische Ideen
Einweichen, Sauerteiggärung und Keimung können den Phytatgehalt in pflanzlichen Lebensmitteln senken. So kann die Bioverfügbarkeit von Zink verbessert werden. [1]
Praktisch heisst das: Bohnen gut vorbereiten, öfter Sauerteigbrot wählen und Keimung als Küchenroutine nutzen. Das Keimglas 1700 ml The Way We Grow™ unterstützt das Spülen und Abtropfen geeigneter Keimsaat. Es wird ohne Inhalt geliefert.
Für Abwechslung eignen sich zum Beispiel Mungbohnen, Berglinsen und Kichererbsen. Hülsenfrucht-Sprossen bereitest du nach den jeweiligen Produkthinweisen zu; Kichererbsenkeimlinge sollen nicht roh verzehrt werden.
Wie viel Zink braucht der Körper täglich?
Für Erwachsene liegen die DGE Referenzwerte je nach Geschlecht und Phytatzufuhr zwischen 7 und 16 mg Zink pro Tag. Bei einer mittleren Phytatzufuhr sind es 8 mg für Frauen und 14 mg für Männer. [1]
Das ist keine Einladung zum Rechnen bei jeder Mahlzeit. Es ist eine Orientierung. Ein Ernährungsalltag mit verschiedenen Lebensmittelgruppen bringt meist mehr als der Fokus auf einen einzelnen Wert.
Wenn Müdigkeit, Haarausfall oder andere Beschwerden dich verunsichern, sollte daraus keine Selbstdiagnose werden. Die Pages zu Lebensmitteln gegen Müdigkeit und Ernährung bei Haarausfall ordnen diese Themen gesondert ein.
Das Keimglas als Werkzeug für mehr pflanzliche Vielfalt
Das Keimglas ist kein Zinkpräparat. Es ist ein praktisches Werkzeug, mit dem du geeignete Samen selbst ankeimen und frische Komponenten in deinen Speiseplan einbauen kannst.
Mungbohnen-Sprossen, Berglinsen-Sprossen und Kichererbsen-Sprossen passen zu Suppen, Gemüsegerichten und Bowls. Für diese Hülsenfrucht-Sprossen beachtest du die jeweilige Produktempfehlung zum schonenden Erhitzen.
Weitere Sorten findest du in der Sprossen-und-Microgreen-Kollektion. Auch die Seite Magnesium Lebensmittel zeigt, warum der Blick auf die gesamte Lebensmittelvielfalt zählt.
Der Reality Check: Vielfalt schlägt das einzelne Superfood
Heißt: Zink Lebensmittel sind am stärksten, wenn sie Teil eines abwechslungsreichen Musters sind. Plane verschiedene Proteinquellen, Vollkornprodukte, Nüsse, Gemüse und frische Komponenten ein.
Selbst gezogene und passend zubereitete Sprossen können dieses Muster sichtbar bereichern. Das Keimglas erleichtert die Routine; die Zinkzufuhr kommt weiterhin aus der gesamten Lebensmittelauswahl.
Quellen:
- Haase, H., et al. (2020). Revised D A CH reference values for the intake of zinc. Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, 61, 126536.
- Gibson, R. S., et al. (2018). Implications of phytate in plant based foods for iron and zinc bioavailability. Nutrition Reviews, 76(11), 793 to 804.
- Roohani, N., et al. (2013). Zinc and its importance for human health: An integrative review. Journal of Research in Medical Sciences, 18(2), 144 to 157.


















